Titel > Eingang > Akademisches > Magisterarbeit > Synopsis >

Iris Kammerer, Sappho und ihre Dichtung in der Deutung der Forschung des 20.Jh.s
Auszug aus der vollständigen Arbeit in HTML-Format

Sappho und ihre Dichtung in der Deutung der Forschung des 20. Jahrhunderts

von Wilamowitz bis Latacz

Eine hermeneutisch-kritische Untersuchung des Verlaufs der Forschung

"[...] a fool can throw a stone into the sea of Spain, and all the wise men in the world not manage to get it out." - (E. Lobel, Sapfou=j me/lh, preface)

"'Ach, Luise, laß... das ist ein zu weites Feld.'" - (Th. Fontane, Effi Briest)

Inhaltsverzeichnis

  • 1. Problemstellung und Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes
  • 1.1. Die Situation in der Erforschung der frühen griechischen Lyrik
  • 1.1.1. Zur Problemstellung
  • 1.2. Systematischer Überblick
  • 1.3. Historischer Überblick
  • 1.3.1. Die Rezeption und Deutung der Dichterin bis Wilamowitz
  • 1.3.2. Die Forschung seit Wilamowitz
  • 1.3.3. Ergebnis
  • 1.4. Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes: Kritische Analyse der Sapphoforschung des 20. Jahrhunderts
  • 2. Die Ansätze des 'Theorieverzichts'
  • 2.1. Die bewußte Ablehnung jeglicher Dichtungstheorie - Ulrich v. Wilamowitz-Moellendorff
  • 2.1.1. Überblick
  • 2.1.2. Der historische Positivismus
  • 2.1.3. Der Dichtungsbegriff Wilhelm Diltheys
  • 2.1.4. Wilamowitz über Sappho und ihre Dichtung
  • 2.1.5. Ergebnis
  • 2.2. Werner Jaeger und Wolfgang Schadewaldt
  • 2.2.1. Das Unbehagen am historischen Positivismus bei den Schülern von Wilamowitz
  • 2.2.2. 'Dritter Humanismus' - Werner Jaeger
  • 2.2.2.1. Jaegers Formulierung eines neuen Humanismus
  • 2.2.2.2. Werner Jaeger: Paideia
  • 2.2.2.3. Ergebnis
  • 2.2.3. Wolfgang Schadewaldt
  • 2.2.3.1. Die Gegenwärtigkeit der Antike in unserer Zeit
  • 2.2.3.2. Die Deutung der frühgriechischen Lyrik
  • 2.2.3.3. Wolfgang Schadewaldt: Sappho. Welt und Dichtung - Dasein in der Liebe
  • 2.2.3.4. Ergebnis
  • 3. Die reflektierte Anwendung moderner Lyriktheorien
  • 3.1. Der 'geistesgeschichtliche' Forschungsansatz - Pfeiffer, Fränkel, Snell, Treu
  • 3.1.1. Die neue Interpretationsmethode in der Klassischen Philologie
  • 3.1.2. Rudolf Pfeiffer: Gottheit und Individuum in der frühgriechischen Lyrik (1928/29)
  • 3.1.3. Bruno Snell: Die Entdeckung der Persönlichkeit in der frühgriechischen Lyrik (1946)
  • 3.1.4. Herrmann Fränkel: Dichtung und Philosophie im frühen Griechentum (1962)
  • 3.1.5. Max Treu - ein Rückgriff auf W. Schadewaldt
  • 3.1.6. E. Voeges Kritik an der 'geistesgeschichtlichen' Forschung
  • 3.1.7. Zur Wirkung des 'geistesgeschichtlichen Forschungsansatzes
  • 3.1.8. Ergebnis
  • 4. Die Entwicklung der Sapphoforschung im anglo-amerikanischen Raum und die feministische Literaturtheorie
  • 4.1. Die Forschung in England 1925-1955 - E. Lobel, C.M. Bowra, D. Page
  • 4.1.1. Textkritik und Sprachuntersuchung - E. Lobel
  • 4.1.2. C.M. Bowra - Geieästhetik und Gelehrtenfleiß
  • 4.1.3. Skeptizismus als Programm - D.L. Page
  • 4.1.4. Zusammenfassung und Ergebnis
  • 4.2. Die feministische Litearturtheorie
  • 4.2.1. Die romantische Theorie der Geschlechterdifferenz als Wurzel der feministischen Literaturtheorie
  • 4.2.2. Die Formulierung einer feministischen Literaturtheorie bei K. Millett
  • 4.2.3. Die feministische Literaturtheorie in der Klassischen Philologie - J. Hallett und E.S. Stigers als Interpretinnen der Sappho
  • 4.2.3.1. J. Hallett - Sappho als Erzieherin zu einer konventionell bestimmten Weiblichkeit
  • 4.2.3.2. E.S. Stigers - Sappho als Schöpferin einer imaginativen Welt
  • 4.2.4. Zusammenfassung und Ergebnis
  • 5. Die oral-poetry-Forschung und ihre Folgen für die Deutung der frühen griechischen Dichtung
  • 5.1. M. Parry, E.A. Havelock und Deutung des Epos als mündliche Dichtung
  • 5.1.1. M. Parry - eine neue Theorie des Epos
  • 5.1.1.1. E.A. Havelock - ein Konzept der Unterscheidung von Mündlichkeit und Schriftlichkeit als 'geistergeschichtlicher' Phänomene
  • 5.2. Die Verbindung von 'oral poetry'-Theorie und Rezeptionsästhetik - "'pragmatische' Tendenzen in der gräzistischen Lyrikinterpretation"
  • 5.2.1. B. Gentili - Produktionsästhetik und Anthropologie
  • 5.2.1.1. Die Interpretation der frühgriechischen Dichtung als den Produkten einer oralen Kultur
  • 5.2.2. W. Rösler - Deixis und das Problem der Fiktionalität
  • 5.2.3. J. Latacz - der Streit um die Rezeptionsästhetik
  • 5.2.4. M. Weißenberger - Versuch einer Lyrik-Interpretation unter Verzicht auf die Ergebnisse der 'geistesgeschichtlichen' Forschung
  • 5.3. Ergebnis
  • 6. Zusammenfassung und Ergebnis
  • 6.1. Ergebnis der Untersuchung
  • 6.2. Maßgebliche Aspekte einer neuen Theorie des griechischen Melos bei Sappho
  • 6.3. Fazit
  • A1. Anhang I: Vier vorsichtige Versuche zur Interpretation
  • A1.1. Anmerkungen zur Vorgehensweise
  • A1.2. Fr. 1 V. - die 'Aphroditeode': die Kraft kultivierter Schönheit
  • A1.2.1. Text
  • A1.2.2. Übersetzung
  • A1.2.3. Interpretation
  • A1.3. Fr. 16 V. - die 'Priamelode'
  • A1.3.1. Text
  • A1.3.2. Übersetzung
  • A1.3.3. Interpretation
  • A1.4. Fr. 96 V. - die vollkommene Frau
  • A1.4.1. Text
  • A1.4.2. Übersetzung
  • A1.4.3. Interpretation
  • A1.5. Fr. 31 V. - Eros: Mangel und Erfüllung
  • A1.5.1. Text
  • A1.5.2. Übersetzung
  • A1.5.3. Interpretation
  • A1.6. Ergebnis
  • A2. Anhang II: Abriß einer Geschichte der Poetik von der Renaissance bis zur Romantik
  • A2.1. Von der Renaissance zum Barock
  • A2.1.1. Der Beginn der Aristoteles-Rezeption in Italien
  • A2.1.2. Malherbe und Corneille - die französische Klassik
  • A2.1.3. Opitz, Buchner und Neumark - die deutschen Barockpoetiken
  • A2.2. Die Konstituierung der Gattungstrinität und ihre Folgen für die Deutung der kleineren Dichtungsformen seit ca. 1700
  • A2.2.1. J.C. Gottscheds Critische Dichtkunst
  • A2.2.2. C. Batteux und A.G. Baumgarten - die Entwicklung der Gattungstrinität
  • A2.2.3. Die Genieästhetik - J.J. Engels und J.G. Sulzer
  • A2.3. Die Lyrik in der Weimarer Klassik und bei Hegel
  • A2.3.1. Goethes Naturformen der Dichtung
  • A2.3.2. Die Deutung der griechischen Dichtung bei Fr. Schlegel
  • A2.3.3. Die Lyrik bei Hegel
  • A3. Anhang III: Die Entwicklung einer neuen Auffassung von Geschlechterdifferenz und Liebe in der Romantik
  • A3.1. Die traditionelle Geschlechterdifferenz im 18. und 19. Jahrhundert
  • A3.2. Das Frauenbild bei Rousseau und Fichte
  • A3.3. Fr. v.Schillers Dichtungen zur Geschlechterdifferenz
  • A3.4. Fr. Schlegels Opposition zu diesem Bild - eine neue Idealisierung
  • A3.5. Folgen dieser konkurrierenden Vorstellungen im 19. Jahrhundert und der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts

  • Synopsis: [Inhalt] - [Inhaltsverzeichnis] - [Problemstellung]- [Überblick]- [Schlussfolgerungen]
    Anhänge: [Anhang I] - [Anhang II] - [Anhang III]

    © 1996-2001 Iris Kammerer, Marburg - all rights reserved!
    Abdruck - auch in Auszügen - nur mit vorheriger Genehmigung der Verfasserin!
    [Impressum]

    [Seitenanfang]