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Ist Gaius Cinna noch zu retten?

Welch eine melodramatische Überschrift!

Aber nicht ganz falsch, denn Ende des Jahres wird Heyne nach Die Schwerter des Tiberius auch Der Tribun aus dem Programm nehmen, und Wolf und Adler wird sicher bald folgen.

Die Entscheidung ist nur folgerichtig, da mit Die Schwerter des Tiberius, der zweite (d.h. der mittlere) Band dieser in sich zusammenhängenden historischen Trilogie bereits von etwa einem Jahr nach Abverkauf der zweiten Auflage aus dem Gesamtverzeichnis verschwand. Das mindert die Chancen, diese Bücher überhaupt noch zu verkaufen, ganz erheblich, denn welche Leserinnen und Leser sind schon bereit, sich auf eine Trilogie einzulassen, indem man den ersten Band kauft, wenn die Fortsetzung nicht erhältlich ist. Und wer würde den dritten Band noch erwerben wollen, wenn er den zweiten schon nicht mehr kriegen konnte.

Seitdem Die Schwerter des Tiberius vor dem ersten und dritten Band meiner Trilogie vergriffen war, erhielt ich immer wieder E-Mails und gelegentlich auch Anrufe von Leserinnen und Lesern, die sich bei mir erkundigten, wo und wie sich noch ein Exemplar des Romans auftreiben ließe. Denn antiquarisch ist der Roman kaum zu greifen und wenn, dann zu indiskutablen Preisen. Offenbar trennen sich die Leserinnen und Leser ungern davon.

Nun haben sich einige Leserinnen und Leser über verschiedene Foren und soziale Netzwerke zusammengetan, um sich dafür einzusetzen, dass diese Romane weiterhin im Buchhandel erhältlich sind. Da ich als Autorin der Romane direkt betroffen bin, unterstütze ich diese Initiative selbstverständlich und wünsche allen Beteiligten viel Erfolg!

Wer sich beteiligen möchte, kann die Petition auf folgender Website digital unterzeichnen:

Rettet die Gaius Cinna Triologie!

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»Varus« auf der Shortlist des Walter-Scott-Preises

Aus insgesamt 160 eingereichten Büchern („Longlist“) wurden 15 Titel ausgewählt, darunter auch Varus, was mich sehr gefreut hat.

Der Sir-Walter-Scott-Preis wird vom Autorenkreis Quo Vadis alle zwei Jahre im Rahmen der von ihnen organisierten Historica verliehen.

Die Jury des aktuellen Auswahlverfahrens stellen:

  • Christine Kerler, Journalistin und Autorin
  • Rita Kohn Dell‘Agnese, Journalistin und Redakteurin
  • Andreas Malessa, Hörfunk- und Fernsehjournalist, Buchautor und Theologe
  • Professor Dr. Wolfgang Wiesmüller, Institut für Germanistik an der Universität Innsbruck

Die Shortlist in alphabetischer Reihenfolge:

  • Beckmann, Herbert: Die indiskreten Briefe des Giacomo Casanova. Gmeiner, Meßkirch 2009.
  • Berger, Nora: Amélie und die Botschaft des Medaillons. federfrei, Marchtrenk/Österreich 2009.
  • Beyerlein, Gabriele: Es war in Berlin. Thienemann, Stuttgart 2009.
  • Bracker, Jörgen: Die Reliquien von Lissabon. Murmann, Hamburg 2008.
  • Corbi, Inez: Die irische Rebellin. Fischer, Frankfurt 2008.
  • Dröscher, Daniela: Die Lichter des George Psalmanazar. Berlin, Berlin 2009.
  • Finnek, Tom: Unter der Asche. Ehrenwirth, Berg.-Gladbach 2009.
  • Hansen, Konrad: Die Kinder der Meerfrau. Hoffmann&Campe, Hamburg 2009
  • Hartmann, Lukas: Bis ans Ende der Meere. Diogenes, Zürich 2009
  • Hartz, Cornelius: Excrucior. von Zabern, Mainz, 2009.
  • Isau, Ralf: Minik. Thienemann, Stuttgart 2008 .
  • Kammerer, Iris: Varus. Heyne, München 2008.
  • Lyne, Charlotte: Das Haus Gottes. Rowohlt, Reinbek b. Hamburg 2009.
  • Prange, Peter: Die Gottessucherin. Droemer, München 2009.
  • Veit, Georg: An den Enden der Treppe. Waxmann, Münster 2008.

Weitere Infos bietet das Blog des Arbeitskreises Quo Vadis.

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Buchvorstellung in der NOZ

In der Neuen Osnabrücker Zeitung erschien am 12. 1. 2009 eine Buchvorstellung von Lea Wolz unter dem Titel Auf Augenhöhe mit der Weltgeschichte.

  • »Nach ihrer Trilogie um Gaius Cornelius Cinna ist Iris Kammerer mit „Varus“ eine lebendige und erzählerisch packende Schilderung der Varusschlacht gelungen, die unter die Haut geht, weil sie sich nah an die handelnden Personen wagt – an die weltgeschichtlich Großen und die Kleinen.«


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Kommende Verfilmungen der Varusschlacht

Das Jubiläumsjahr hat auch die Filmindustrie auf den Stoff aufmerksam gemacht. Derzeit arbeitet die deutsche Produktionsfirma Dreamtool Entertainment gemeinsam mit dem NDR an einer Verfilmung des Stoffes unter dem Titel Arminius, aber auch Hollywood setzt darauf: Die 20th Century Fox castet gerade für eine 100 Mio. Dollar schwere Produktion namens Empire of Crows.

Klicken, um weiterzulesen „Kommende Verfilmungen der Varusschlacht“

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